Die EU AI Act Schulung vermittelt Ihnen die Anforderungen aus Artikel 29 des EU AI Act. Sie befassen sich anhand praktischer Beispiele mit Risikostufen, Transparenz und Dokumentation sowie mit organisatorischen Pflichten, Ethik, Fairness und Tools für Dokumentation und Risikobewertung im Arbeitsalltag.
Kursbeschreibung
In diesem Seminar lernen KI-Anwender, -Entwickler und -Verantwortliche die rechtlichen Anforderungen kennen, die sich aus Artikel 29 des EU AI Act ergeben. Sie lernen die verschiedenen Risikostufen von KI-Anwendungen sowie die Pflichten bezüglich Transparenz und Dokumentation kennen.
Anhand praktischer Beispiele beschäftigen Sie sich im Kurs mit organisatorischen Pflichten, Ethik- und Fairness-Richtlinien sowie der Anwendung von Dokumentations- und Risikobewertungs-Tools in Ihrem Arbeitsalltag.
Hinweis: Es erfolgt keine Beratung im rechtlichen Sinne. Hierfür wenden Sie sich bitte an Ihre Rechtsabteilung oder Rechtsanwaltskanzlei.
Seminarinhalte
Einführung in den EU AI Act
- Ziel, Aufbau und Anwendungsbereich der Verordnung
- Zeitplan: Wann gilt was?
- Vier Risikostufen: Verbotene KI-Anwendungen, Hochrisiko-KI, KI mit begrenztem Risiko, geringes / minimales Risiko
- Klassifizierungskriterien und Beispiele
- Pflichten für Anbieter/Provider, Nutzer und andere Akteure
Hochrisiko-KI und organisatorische Pflichten
Anforderungen an Datenqualität und Sicherheit bei KI-Systemen
- CE-Kennzeichnung, Konformitätsbewertung und Dokumentation bei Hochrisiko-Systemen
- Schulungspflichten laut Artikel 4
- Lieferkette & Drittanbieter: Provider-Pflichten und Deployer-Pflichten
Transparenz und Nutzerinformation
- Anforderungen an Erklärbarkeit und Kennzeichnung
- Beispiele aus der Praxis, z. B. Chatbots und Textgeneratoren
- Transparenzpflichten für Anbieter und Vertreiber (Art. 50)
Ethik, Fairness & Bias
- Diskriminierungsrisiken und menschliche Aufsicht (Human Oversight)
- Interne Richtlinien und ethische Prinzipien
Anwendung im Unternehmenskontext
- Vorbereitung auf den AI Act: Gap-Analyse, Governance und Prozesse
- Dokumentations-Tools, Risikobewertung und interne KI-Richtlinien
- Schnittstellen zu DSGVO, Produkthaftung und IT-Sicherheit
- Zusammenarbeit mit Datenschutzbeauftragten, IT, Einkauf und Rechtsabteilungen
- Umsetzung einer AI Policy einschließlich AI-Literacy
Ausblick & Diskussion
- Auswirkungen auf Innovation und Markt
- Geplante EU-KI-Datenbanken und Zertifizierungen
- Künftige Entwicklungen und Interpretationsspielräume
- Übungen: Bewertung von KI-Systemen im eigenen Umfeld
Lernziele
Sie lernen, rechtliche Anforderungen aus Artikel 29 des EU AI Act anhand der Risikostufen von KI-Anwendungen sowie der Transparenz- und Dokumentationspflichten einzuordnen. Sie befassen sich mit organisatorischen Pflichten, Ethik- und Fairness-Richtlinien sowie Dokumentations- und Risikobewertungs-Tools für den Arbeitsalltag.
Zielgruppe
- KI-Anwenderinnen und KI-Anwender
- KI-Entwicklerinnen und KI-Entwickler
- Verantwortliche Führungskräfte in Unternehmen und öffentlichen Organisationen
Voraussetzungen
Keine besonderen Voraussetzungen erforderlich.
Nächste Termine
Weitere Termine finden Sie online auf der Kursseite.
Persönliche Beratung
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